Künstler*innen

 ABC

Fabio Bressanello

Fabio Bressanello

Fabio Bressanello wurde 1967 in Burano (Insel in der Lagune von Venedig) geboren. Ihm zufolge "umgibt uns Schönheit, versteckt sich in den Wänden, flieht mit Schatten".  Seine Photo-Exkursionen erzeugen sehr interessante und eindrucksvolle Bilder, angefangen bei traditionellen und beschreibenden Ansichten venezianischer Paläste bis hin zur Darstellung von Teilen der Lagune, in denen die unter bestimmten Bedingungen von Zeit und Ort gemachten Aufnahmen Meer und Himmel ins Unendliche verschmelzen lassen. So entstehen Schwarz-Weiß Bilder, die wie Grafiken aussehen. Andere Aufnahmen widmen sich dem Hochwasser (Acqua alta) oder Reflexionen, bei denen die Architekturen, die sich im Wasser der Kanäle spiegeln, vorübergehend ihre Form verlieren, und damit ihre Körperlichkeit in der unerwarteten Bewegung der Wellen auflösen. 

Fabio Bressanello lebt und arbeitet in Dorsoduro/ Venedig

Fabio Bressanello, nasce a Burano nel 1967 ed è proprio qui che matura il suo senso estetico e il piacere per i colori, ed è proprio qui che avvengono le sue prime sperimentazioni con la fotocamera. Oggi ha uno studio fotografico, BRESSANELLO ARTSTUDIO, in fondamenta Rezzonico, presso il Ponte di San Barnaba. La sua ricerca genera immagini molto interessanti e suggestive partendo da vedute un po’ più tradizionali e descrittive di palazzi veneziani, fino alla rappresentazione di “pezzi” di laguna, dove lo scatto effettuato in particolari condizioni di tempo e luogo rende mare e cielo fusi in un unico infinito e dove solo i segni scuri delle briccole, come grafismi su una tela chiara, diventano protagoniste incontrastate. Altri scatti sono stati dedicati alla riflessione dove le architetture che si specchiano nell’acqua dei canali, perdono momentaneamente la loro forma, la loro fisicità nel movimento inpetuoso delle onde, divenendo esplosione di colori e trasformandosi in mera percezione sensitiva. Una particolare attenzione va fatta alle foto dei muri veneziani (colorati, scrostati, rovinati, materici), che stampate in grande formato, acquistano la dirompenza ed una similitudine di linguaggio di opere pittoriche contemporanee, animate da campiture di colore e grosse pennellate. Secondo lui “la bellezza ci circonda, si nasconde nei muri, fugge con le ombre”: è così che Fabio “ci apre gli occhi e ci insegna a guardare”.

Beate Friedrich

Die Natur ist die stärkste Inspirationsquelle für ihre Kunst. Daraus entstehen Meeres- und Wolkenbilder, mal konkret übertragen, mal als expressive Stimmung oder Atmosphäre, die sich gänzlich vom Gegenständlichen gelöst hat und sich über eine ganz eigene Form- und Farbsprache mitteilt.
Fundobjekte, wie z. B. Birkenrinden, finden in Materialcollagen ein neues Zuhause.
"Ich brauch´ Tapetenwechsel, sprach die Birke..." (Hildegard Knef)
 
Geboren 1962 in Mönchengladbach
Studium an der Freien Akademie für Malerei in Düsseldorf bei Jens Kilian
Arbeitet als klinische Kunsttherapeuthin in der Kaiserswerther Diakonie, D´dorf
Einzel- und Gruppenausstellungen seit 2003

Yoko Jungesblut

© Bernd Jungesblut


Yoko Jungesblut, geboren in Kassel, lebt seit 2004 in Düsseldorf, wohin das Studium der Violine sie über die Stationen Dortmund und Paris führte.
Schon in der Kindheit verschrieb sie sich der Suche nach Ausdruck für innere Seelenzustände, Zauber und Stimmungen. Diese Passion verbindet ihr musikalisches mit dem photographischen Schaffen. 
Die Möglichkeiten der Photographie sieht sie als Kontrapunkt zur zeitbasierten Kunst der Musik. Hier ist es möglich, vergänglichen Augenblicken, flüchtigen Erscheinungen und Impressionen eine Art Dauer zu geben. Stets auf der Suche nach neuen Farbklängen und Resonanzen in ihrer Umgebung lotet sie die Geheimnisse des Alltags aus. Dabei fungiert die Kamera als Malwerkzeug, mit dem sie ihrer Imagination Ausdruck verleiht.

Elena Kolbasina

Elena Kolbasina

In Ihren großformatigen Bildern geht Elena Kolbasina der Frage nach, wie Farben Raum erzeugen, wie Abstände und leere Stellen durch die Farbwahl geöffnet, verdichtet oder verwoben werden können. Dabei folgt sie den "Anweisungen" des Bildes, wartet, bis das Bild zu ihr "spricht" und mitteilt, wohin der Weg geht, was erreicht werden kann.
Jeder Pinselstrich verändert die Energie und die Richtung beim Malen, jeder Moment ist anders, bringt neue Ideen. "Dieser Prozess macht das Malen faszinierend und komplex". 

Geboren in Kyrgyzstan, lebt in Düsseldorf und New York
Ausbildung
MFA New York Studio School for Drawing, Painting and Sculpture, NY
Exchange semester at School of Visual Arts (SVA), NY
University of the Arts (UdK) in Berlin, Professor Karl-Horst Hödicke

Prizes and awards
2008-2009 DAAD (German Exchange Service) Scholarship
2008 Schulz-Stübner-Prize for Painting

Seit 2004 internationale Ausstellungen
www.elenakolbasina.com

Bernd Lieven

Bernd Lieven

Seine Bilder sind im Grenzbereich von Malerei und Fotografie angesiedelt.
Fast mit einer Art Ironie verfremdet er die fotografisch „realen“ Motive: für die Bildaussage nicht relevante Details werden übermalt, weggenommen, der Blick mittels Malerei so ausgerichtet, dass er sich ganz auf die Motive konzentriert. Die Farbe in den Bildern, in mehrfachen Schichten lasurartig aufgetragen, umhüllt die Architekturen dabei wie eine Art Patina.  Eine diffuse Form des Lichts unterstreicht den so entstandenen Eindruck des Insubstantiellen, der Instabilität.
Lievens Bilder setzen sich mit diesem Prozess der Transformation und zugleich des Vergessens auseinander. 
Text: Britta Benke, M.A. ( "Industrielle Bildräume")

Geboren 1961 in Mönchengladbach
Studium der Freien Kunst an der FH Köln I Meisterschüler von Prof. Karl Marx
Lebt und arbeitet in Düsseldorf
Seit 1991 internationale Einzel- und Gruppenausstellungen
Publikationen
www.berndlieven.com

Cynthia Tokaya


Zur aktuellen Ausstellung Golden Hour:
 

"...ich fing an Variationen zu machen wie: Gold Up, Front Gold, In your Gold, Goldfull, 
GoldCure, Light Up with Gold...da fand ich ein Zitat….und es traf zu… es passte zum ersten Entwurf… und zu dem Moment des Selfies im Sonnenuntergang (in der Normandie). Jeez..ich war so glücklich…

Es passt zum Menschen, der sich an seine eigene goldenen Stunden erinnert und das passende Licht in den Bildern den Trigger sein lässt."

A kind of golden hour one remembers for a life time...Everything was touched with magic. 
Margaret Bourke-White


Zur Ausstellung Flight Of The Phoenix:

 „Wenn es eine Musiker-Persönlichkeit gab, die mich in meiner frühen Kindheit berührt und fasziniert hat, dann war es Freddie Mercury. Ich habe ihn so gemalt, wie ich ihn in dieser Zeit zum ersten Mal wahrgenommen habe: Als Killer-Queen. Ich war immer sein Fan und habe  2001 dieses Bild gemalt in der Hoffnung, dass Freddie ein erneuter Höhenflug gegönnt wird und über seinen Tod hinaus eine Inspiration für die Menschen sein darf. Fun-Fakt: Ein im Todesjahr von Freddie Mercury 1991 entdeckter Asteroid wurde 2016 zu seinem 70. Geburtstag als Freddiemercury benannt.“

 

Cynthia Tokaya, geboren in den Niederlanden, lebt seit 1991 als Musikerin und Malerin in Düsseldorf

EXHIBITIONS / AUSSTELLUNGEN  / CD´s / PUBLIKATIONEN (Auswahl)

2019     Kunstpunkte. Teilnahme seit 2006. Düsseldorf. ATELIER ( am Flughafen ) 

2019     Kreuzweg – zum 500-jähr. Jubiläum der kath. Gemeinde St. Laurentius Hailfingen

2016     The Normandy 1944 Cycle in Hürtgenwald, Kloster Hürtgenwald 

2016     Das Neue Jerusalem / St. Theresia Kirche, Düsseldorf-Garath  ( permanent ) 

2015     The Normandy 1944 Cycle, Bunkerkirche, Düsseldorf 

2014     The Normandy 1944 Cycle, Galerie Lötfering Düsseldorf 

2013      Franziskanerkloster-Kirche,  Düsseldorf ( Gruppe ) 

2012      Domani, Venlo NL 

2011       Triptychon / Waldfriedhof-Kapelle, Hagen a T.W  ( permanent ) 

2011       Ehemalige kath.Kirche St. Martinus, Hagen a.T.W 

2011       St.Chrysanthus und Daria,  Haan 

2011       Franziskanerkloster-Kirche,   Düsseldorf  ( Gruppe ) 

2010      Nacht der Museen. Basilika St. Lambertus,   Düsseldorf 

2010      Polizeipräsidium  Düsseldorf 

2010      Ev. Johanniskirche  Witten 

2009     Missionale 2009,   St. Maria Königin, Düsseldorf 

2009     Kathedrale Roermond,  NL    ( Gruppenausstellung ) 

2005     Kreuzweg / St. Bruno Kirche Düsseldorf   ( permanent ) 

 

CD´s 

2003    SURREALISMUSIC    

1998     ELORA LEE    

1994     ATLANTIC ASSEMBLY   

 

2019    ST. BRUNO KREUZWEG  Düsseldorf / 7*Stationen 7*Träume  
            Entstehung- Erläuterung  154 Seiten, Illustriert. 

http://www.cynthia-tokaya.de